Beliebte Ausflugsziele in und um Ahrenshoop

Die Schifferkirche in Ahrenshoop wurde erst im Jahre 1951 erbaut, zählt aber trotzdem schon zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde. Optisch erinnert diese Kirche schließlich an ein kieloben liegendes Fischerboot, und dieser Eindruck ist natürlich durchaus gewollt. Zum Bau wurde hauptsächlich Holz verwendet, die rustikal wirkenden Rippen sind nicht nur von außen, sondern auch im Innenbereich gut sichtbar.

Sehr interessant sind das typische Reetdach und die verglaste Front, die der Kirche eine zwar traditionelle und ortsbezogene, zugleich aber auch moderne Optik verleihen. Ein Besuch in der Kirche ist auf jeden Fall lohnenswert, denn auch die Innenausstattung ist sehr interessant. So hängen beispielsweise vier eindrucksvolle Schiffsmodelle von der Decke herab, sie sind die Symbole für Frieden, Glaube, Hoffnung und Liebe. Erbaut wurden sie in den 1950er Jahren von dem einheimischen Kapitän Heinrich Voss, der die Modelle anschließend der Kirche stiftete.

    Naturschutzgebiet Ahrenshooper Holz

    Sehr reizvoll ist auch das Naturschutzgebiet Ahrenshooper Holz. Das Gebiet ist insgesamt 55 Hektar groß und für seinen eindrucksvollen Bestand an alten Rotbuchen und Stieleichen bekannt. Hier brüten viele seltene Vogelarten, wie beispielsweise der Waldkauz, die Hohltaube oder der Zwergschnäpper, außerdem ist der Specht sehr häufig hier anzutreffen. Das Ahrenshooper Holz steht schon seit dem Jahre 1958 unter Naturschutz, seit dem Winter 1967/1968 wird es forstlich nicht mehr genutzt. Dafür führt aber mittlerweile ein sehr schöner Wanderweg durch das Schutzgebiet, so dass der Wald als Naherholungsgebiet für Einheimische und Urlauber eine große Bedeutung hat.

    Ein Blick von der Steilküste auf die Ostsee

    Eine atemberaubende Aussicht erhalten Besucher vom sogenannten „Hohen Ufer“:

    Diese Kliffranddüne hat eine Höhe von bis zu 18 Metern und ist ein idealer Brutplatz für zahllose Uferschwalben. Bei gutem Wetter reicht die Sicht von hier oben bis hin zur dänischen Insel Falster. Entstanden ist das „Hohe Ufer“ übrigens aus eiszeitlichem Sand. Besonders nach starken Herbststürmen kommt es immer wieder vereinzelt zu Abbrüchen.